Studienbuch Nichtrauchen

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Kapitelübersicht: Studienbuch Nichtrauchen

Nach dem „Studium“ der 12 Theorie-Kapitel

Bitte beantworten Sie folgenden 10 Fragen schriftlich für sich selbst. Damit sind Sie optimal auf den Termin bei mir vorbereitet.

Fangen Sie gleich an! Viel Spaß beim Studium!

Herzlichst Ihre

10 wichtige Fragen zum Nichtrauchen

Die folgenden Fragen bitte „aus dem Bauch heraus“ beantworten, auch wenn die Fragen ungewöhnlich sind; sie basieren auf jahrelanger Erfahrung.

1. Meine guten Gründe fürs Rauchen – (einfach drauflos schreiben, Liste erstellen, Reihenfolge egal. Dann herausfinden: mein bester Grund fürs Rauchen …)
2. Meine guten Gründe fürs Aufhören – (einfach drauflos schreiben, Liste erstellen, Reihenfolge egal. Dann herausfinden: mein bester Grund fürs Aufhören …)
3. Wie groß ist Ihre Absicht? (Skala von 0 bis 10; 10 = Aufhören ist Chefsache)
4. Hören Sie freiwillig auf? (Würden Sie nicht aufhören, wenn Ihr Partner, Ihre Familie sie nicht ständig damit nerven würde, wenn Sie keine körperlichen Einschränkungen hätten und keine Angst davor?)
5. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie rauchen?
6. Was befürchten Sie, wenn Sie aufhören?
7. Worauf freuen Sie sich, wenn Sie Nichtraucher sind?
8. Können Sie sich diese Freiheit vorstellen? Bzw. sich noch daran erinnern?
9. Sind Sie bereit es jetzt zur Chefsachen zu machen?
10. Sind Sie bereit sich dabei unterstützen zu lassen?

Sie rauchen nicht, weil Sie willensschwach sind

Willenskraft ist eine Fähigkeit, eine Qualität. Wir haben sie alle und wir setzen sie nicht ständig ein. Menschen können und wollen nicht durchgehend willensstark sein. Menschen wählen jeweils. Setzten Prioritäten.
Beispiel: Ich will meine Ausbildung abschließen und muss dafür eine Prüfung absolvieren. Es ist Sommer und mein Lieblingswetter, das ich am liebsten nutze, um reiten zu gehen, am Baggersee mit Freunden zu sein, mich in einem Eiscafé mit einer Freundin zu treffen, usw. Folge ich meinem Gefühl, vergnüge ich mich mit einer der aufgezählten Möglichkeiten.
Setze ich jedoch meinen bewussten Verstand ein, dann bereite ich mich auf meine Prüfung vor, bei egal was für einem Wetter oder einer Verlockung. Mein Verstand nutzt mir um langfristig zu planen und um Prioritäten zu setzen. Die Priorität wird schon im ersten Satz deutlich: Ich will meine Ausbildung abschließen.
Haben Sie eine Ausbildung abgeschlossen? Ihren Führerschein gemacht? Eine Prüfung, einen Schein, einen Abschluss? ...weiterlesen...

Sie rauchen nicht, weil Sie undiszipliniert sind

Sie sind auf der Straße unterwegs, Sie sind hungrig. Sie sehen jemanden, wie er ein appetitliches belegtes Brötchen isst. Reißen Sie es ihm aus der Hand?
Sehen Sie, Sie tun das nicht, weil Sie diszipliniert sind und diszipliniertes Handeln und Verhalten gelernt haben. Ihr bewusster Verstand registriert Fremderwartungen. In diesem Fall, dass von Ihnen erwartet wird den Brötchenbesitzer in Ruhe zu lassen und sich selbst zum Bäcker zu begeben.
Diszipliniert sind wir, wenn wir unseren bewussten Verstand einsetzen und unser Handeln nicht oder nicht maßgeblich von unseren Gefühlen steuern lassen. Unseren bewussten Verstand können wir direkt und absichtlich nutzen. Sie können immer diszipliniert handeln, wenn Sie es für richtig halten.

Beispiel: ...weiterlesen...

Sie rauchen nicht, weil Sie gestresst sind

Nichtraucher haben auch Stress. Sie als Raucher rauchen nicht, weil Sie Stress haben. Sie rauchen, weil Sie Raucher sind und die rauchen eben auch wenn sie Stress haben, sowohl als auch wenn sie keinen Stress haben….
Es ist ein Irrglaube zu denken, dass das Rauchen einer Zigarette Sie entstressen würde. Was bei einer Zigarettenpause den Stress stoppt ist, dass Sie aufhören das zu tun, was Sie gerade tun, wenn Sie sich eine Zig anzünden. Sie kümmern sich einen Augenblick nur um sich selbst. Sie atmen tief ein und wieder aus und defokussieren Ihren Blick.
Beispiel: Sie unterbrechen Ihre nervige Arbeit, klappen das Laptop zu oder werfen den Hammer weg, gehen in die Raucherecke, suchen Ihre Zigaretten, holen eine heraus, stecken sie sich in den Mund, finden Feuer, zünden sie an und atmen tief ein und wieder aus = Rauch ausblasen. Damit sind Sie für einen Moment weit weg von Ihrem Stressor und kümmern sich nicht um Belange von außen.
Diese Dinge sind es, die eine erholsame Wirkung auf unser Körpergefühl haben. Und genau diese 3 Dinge werden Sie weiterhin tun: Sich um sich selbst kümmern, tief ein- und ausatmen und den Blick entspannen. Für diese effektive Strategie brauchen Sie keine Zigarette.
Das haben die Menschen schon seit jeher getan, um sich zu erholen, ja zu schonen. Es ist immens wichtig, dass sich unser Gehirn nicht zu stark erwärmt. Arbeiten wir zum Beispiel konzentriert, dann erwärmt es sich. Nach einer Weile lässt unsere Konzentration nach und wir schweifen in die Ferne, träumen von etwas anderem, etc. Unser Körper sorgt damit dafür, dass das Gehirn Pausen bekommt und sich nicht zu sehr erwärmt (Einer der genialen Regulationsmechanismen um gesund zu bleiben). Bisher ziehen Sie an einer Zigarette in Ihren Pausen. Sie tun das, weil Sie eines Tages damit begonnen haben und dachten, die eintretende Ruhe käme von der Zigarette, die Zigarette hätte entstressenden Effekt. Bullshit! ...weiterlesen...

Sie rauchen nicht, weil Sie Langeweile haben

Wenn es so wäre, dass Langeweile Lungenschmacht macht, dann müsste es jedem so ergehen. Haben Sie schon mal gelangweilte Kinder erlebt? Haben Sie auch schon erlebt, dass diese dann auf die Idee kamen gegen die Langeweile zu rauchen?
Nein. Der Raucher raucht nicht, weil er Langeweile hat, sondern er raucht, weil er eben Raucher ist. Raucher rauchen in vielen Lebenslagen. Deshalb sind diese Lebenslagen aber nicht der Auslöser. ...weiterlesen...

Sie rauchen nicht, weil Sie es gewohnt sind

Die Art WIE Sie rauchen, ist das, was Sie gewohnt sind. Damit ist das WIE gemeint. Ihre gewohnten Raucherorte, Tabaksorten, Art die Zigarette zu halten, an ihr zu ziehen, sie auszumachen, etc.
Aber nur weil Sie etwas gewöhnt sind, tun Sie es nicht dauernd. Sie sind zum Beispiel auch daran gewöhnt Auto zu fahren, doch Sie tun es nicht dauernd. Sie gehen nicht einfach zu Ihrem Auto und fahren los. Das tun Sie, wenn Sie es wollen. ...weiterlesen...

Sie rauchen nicht, weil Sie dumm sind

Viele Raucher kommen nach vergeblichen Versuchen vom Rauchen loszukommen zu dem Schluss, dass sie zu dumm sind zum Aufhören. Also im Umkehrschluss, dass sie rauchen, weil sie dumm sind. Quatsch! Wären Sie dumm, wären Sie nicht da wo Sie heute sind. Dass Sie rauchen, hat wirklich einmal Sinn für Sie gemacht. Menschen tun nichts, was keinen Gewinn für sie enthält. Nur ist es oft so, dass wir eine Strategie, die mal Sinn gemacht hat, nicht verlassen, anpassen oder ändern, wenn sich unser Leben geändert hat. In dem Punkt sind Menschen träge und bleiben eher bei dem, was sie kennen. Oft überdenken wir unsere Strategien erst, wenn uns der Preis für unser Handeln zu hoch erscheint.
Beispiel: Sie haben als 15-jähriger Jugendlicher angefangen regelmäßig zu rauchen. Diese Strategie verhalf Ihnen zu einem Zugehörigkeitsgefühl – Sie fühlten sich selbstsicherer. Sie machten es so, wie es jeder tat in Ihrer Clique. Man war cool, wenn man rauchte. Jetzt, 25 Jahre später, als 40-Jähriger, rauchen Sie immer noch, ...weiterlesen...

Warum Sie rauchen – der wahre Grund

Rauchen aufhören

Wir rauchen, weil wir denken, die Zigarette erzeugt eine Wirkung. Die Wirkung, die wir vom Rauchen erwarten kann Entspannung sein, Belohnung oder Beruhigung. Wir denken, rauchen beruhigt. Wir denken, rauchen macht ein Gefühl. Deshalb geschieht die Heilung vom Rauchen durch Information und Reflektion statt durch Abstinenz, Disziplin oder Ersatzstoffe. Dass die Wirkung (und hier ist nicht Raucherhusten, Krebs, etc gemeint) vom Rauchen kommt ist lediglich ein Gedanke. Die Wirkung, die Sie brauchen haben Sie schon immer selbst erzeugt und werden Sie immer selbst erzeugen. Denn sonst könnte sich ja ein Nichtraucher weniger gut entspannen, konzentrieren, etc. Rauchen ist ein psychisches Verlangen – die Kriterien sind die persönliche Interpretation der Emotionen, die durch das Rauchen ausgelöst werden.
Wir haben uns konditioniert (wir haben rauchen gelernt) und so nehmen wir die Zigarette, um uns eine Pause zu gönnen, als ein Alibi für Nichtstun. Nichtraucher machen dieselbe Pause – nur ohne Zigarette.
Sie rauchen, weil Sie sich ein bestimmtes Gefühl davon versprechen. Sie denken, dass Rauchen etwas bewirkt. So meinen viele Raucher, dass es sie entspannt. Andere wiederrum, dass es sie besser konzentrieren lässt. Wie Sie sehen, werden der Zigarette sehr widersprüchliche Wirkungen zugesprochen. So als würden zwei Menschen am Feuer sitzen, was den Einen wärmt und den anderen kühlt.
Rauchen bewirkt tatsächlich etwas im Körper. Viele unschöne und gesundheitsschädliche Dinge. Das kann man nachlesen, darüber könnte ich jetzt seitenlang schreiben und das wäre nichts Neues und nichts Hilfreiches für Sie, geehrter Nochraucher.
Doch wegen dieser Wirkungen rauchen Sie nicht, oder?
Sind Sie vielleicht jemand, dem es Spaß macht sich eine Papierhülse gefüllt mit trockenen Pflanzen in den Mund zu stecken und anzuzünden? Nein, darum geht es anscheinend auch nicht. Sie wollen schon, dass es Tabak ist. Sie wollen rauchen, um ein bestimmtes Gefühl zu erzeugen. So ist es heute. Angefangen zu rauchen haben Sie allerdings nicht für dieses bestimmte Gefühl, sondern aus anderen Gründen. Hier nur ein paar der häufigsten Gründe mit dem Rauchen anzufangen:
• Auflehnung: Eltern haben es verboten, also war es etwas, was man heimlich tun konnte und somit selbstbestimmt war (was jeder Mensch anstrebt)
• Wenn ich selbstbestimmt bin, muss ich keine Erwartungen erfüllen...weiterlesen...

Warum Rauchentwöhnung mit Abstinenz scheitert

Weil Rauchen keine körperliche Sucht ist.
Hätten die Inhaltsstoffe von Zigaretten, eine Wirkung, die der Körper in irgendeinem Sinne braucht, wären wir angewiesen zu rauchen. Sind wir nicht.
Würde der Körper infolge des Rauchens selber weniger von einem bestimmten Stoff X herstellen, wäre die körperliche Sucht definiert.
Wie bei Heroin zum Beispiel. Heroin macht körperlich abhängig. Bekommt ein Heroinsüchtiger keinen Stoff, bekommt er körperliche Entzugserscheinungen. Und zwar stark und unangenehm. Er braucht jetzt Heroin, um den Entzug zu beenden. Er braucht es körperlich. Der Körper hat sich auf eine regelmäßige Substanzgabe eingestellt, er hat die körpereigene Produktion von bestimmten Substanzen runtergefahren oder eingestellt, nachdem der Junkie angefangen hat es von außen zuzuführen. Erhält der Körper nun kein Heroin, reagiert er mit starken Symptomen, weil er darauf angewiesen ist und uns sozusagen aufmerksam machen muss, um zu überleben. Der Junkie ist also permanent damit beschäftigt die Entzugssymptome klein zu halten. Er will nur keine Schmerzen.
Hier hilft Abstinenz. Nach einer Zeit des Ersetzens und Reduzierung, ist der Körper entwöhnt, die Entzugserscheinungen bleiben aus und der Ex-Junkie ist frei, sofern er es auch geschafft hat, sein Umfeld zu wechseln.
Diesen Mechanismus gibt es bei Tabak nicht. Keiner der Inhaltsstoffe ersetzt einen Körpereigenen. Nach keinem der unzähligen Inhaltsstoffe einer Zigarette sind wir körperlich süchtig.
Deshalb hat der Raucher auch immer noch keine Ruhe, wenn er es geschafft hat die Zigaretten eine Weile liegen zu lassen. Also eine Weile abstinent war. Der Grund zu rauchen liegt nämlich nicht auf der körperlichen Ebene! Es ist nötig das eigene Denken zu untersuchen. Und vor allem die individuellen Verknüpfungen, die jeder Raucher ans Rauchen hat. Die verborgenen Schätze im Unterbewusstsein. Nimmt man dem Unterbewusstsein die Möglichkeit an gute Gefühle aus der Vergangenheit anzuknüpfen, kommt das einer Amputation gleich. Hier liegt der Grund für die Quälerei beim Aufhören mit Abstinenz und Willenskraft. Bei nächster Gelegenheit, bei Stress, einer schlechten Nachricht, Hemmungsverlust durch Alkohol, usw. sabotiert unser Unterbewusstsein unser schönes Vorhaben und wir rauchen wieder!

Außerdem bedeutet Abstinenz oft Stress. Bei Stress kommt es schnell zu einer Überbeanspruchung und infolge dessen zu einer Erwärmung eines Hirnareals. Zu unserem Schutz muss der Körper jetzt schnell für Entlastung und für Abkühlung durch Entspannung sorgen. Genau das hat der ehemalige Raucher immer in Zusammenhang mit einer Zigarette gemacht (es reicht lediglich tief ein- und auszuatmen und sich in Ruhe zu lassen, wie Sie schon gelernt haben). Nun will er ja nicht mehr rauchen, das steigert den Stress, den er ja gerade loswerden will und die Spirale nach unten nimmt ihren Anfang.

Weder mit Abstinenz, noch mit Disziplin beseitigt man den Auslöser, den individuellen „guten“ Grund fürs Rauchen. Man meint ihn ausblenden zu können und so etwas Überflüssiges wie Rauchen einfach weglassen zu können. Das gelingt nur in sehr wenigen Fällen. Oder auch nur scheinbar. Denn wenn Sie es geschafft haben und sich mit Abstinenz und Willenskraft das Rauchen abgewöhnt haben, dann aber mehr essen, tun sie mehr vom selben.
Manche Nichtraucher haben noch jahrelang Verlangen zu rauchen. Es ist die Sehnsucht nach dem Gefühl, dass die Zigarette machen sollte. Es bleibt eine Leere, ein Mangel, wenn der Ex-Raucher sich dessen nicht bewusst ist. Oft wird die Leere vergeblich mit Essen gefüllt.

Es kann sein, dass man gereizt ist, nervös, unleidlich und sogar zunimmt, wenn man aufhört zu rauchen. Das kann aber auch viele andere Gründe haben. Und nervös, unleidlich sein, zunehmen usw. kann es auch geben, solange wir rauchen. Es ist ein weit verbreiteter Glaubenssatz, der ja auch als Grund dienen kann wieder anzufangen.
Dass Raucher körperlich süchtig sind, halte für ein Wunschdenken. Was daran wünschenswert sein soll? Na, wenn wir süchtig sind, sind wir krank, und weniger verantwortlich für unser Handeln. Wir verdienen dann auch Mitgefühl und Verständnis. Jeder versteht, dass man dann ja rauchen muss, man ist ja schließlich süchtig. ...weiterlesen...

Was Sie falsch gemacht haben,...

...wenn Sie als frischer NR zunehmen
Sie haben nicht darauf geachtet Ihre Freiheit wieder zu bekommen. Ihre Wahlfreiheit. Wieder am Steuer sein, wieder die Wahl haben zu rauchen oder nicht. In dem Bewusstsein zu leben jederzeit eine Zigarette rauchen zu können, es aber nicht zu wollen. Nicht einen Zustand von nicht-dürfen oder sich Zigaretten verkneifen und eine Zeit X durchstehen zu müssen. Dann ist der Körper gestresst, er stößt Kortisol aus und das lässt uns schnell zunehmen. Ihr Fehler, wenn Sie zugenommen haben war also fehlende Gelassenheit durch fehlende Wahlfreiheit.
Hierauf haben Sie Einfluss. Werden Sie entspannter Nichtraucher. ...weiterlesen...

Beweise, dafür warum Rauchen nicht süchtig macht:

Schwangere…werden Raucherinnen schwanger, hören sie in den meisten Fällen direkt auf, wenn sie es feststellen. Viele fangen wieder an, wenn sie abgestillt haben. Hatten diese Frauen in der Zeit Entzugserscheinungen? Fühlten sie sich abhängig? Nein. Sie hatten einen guten Grund nicht zu rauchen und als sie wieder „durften“ haben sie die Gewohnheit einfach wieder aufgenommen. Dann reicht ein guter Grund also, ein verantwortliches Handeln und der Körper meldet keinen Entzug? Wie soll das gehen, wären wir tatsächlich körperlich abhängig?
Demenzkranke… Pflegekräfte in Altenheimen machen immer wieder die Beobachtung, dass an Demenz erkrankte Bewohner schlichtweg vergessen, dass sie Raucher sind. Wenn Angehörige ihnen Zigaretten mitbringen, wissen sie mitunter nichts damit anzufangen. Körperliche Entzugsreaktionen = null.
Kräuterzigarettenexperiment: Man gab einer Gruppe Rauchern mit Nikotin angereicherte Kräuterzigaretten. Der zweiten Gruppe tatsächlich reine Kräuterzigaretten. Alle Versuchsraucher dachten aber, sie rauchten für 2 Wochen nur Kräuter. Fast alle Raucher, auch die, die mit Nikotin wie bislang versorgt wurden, beklagten sich darüber, dass die Zigaretten nichts bringen, sie ihre normalen Nikotinzigaretten vermissten und nervös wären. Was ist das? Die „Raucher-Körper“ der ersten Gruppe sind doch mit ihrem Stoff versorgt worden!
Werbekosten.... würde Rauchen tatsächlich süchtig machen, wäre es überflüssig so viel Geld in Werbung dafür zu stecken. Denn man wäre seiner Kundschaft ja sicher, denn wer einmal angefangen hat...
Raucher schaffen es nachts durchzuschlafen... Oft wird behauptet, dass der Raucher Lungenschmacht bekommt, wenn der Nikotinspiegel in seinem Blut unter ein bestimmtes Level sinkt. Deshalb, so die Theorie, raucht der Raucher im Durchschnitt alle 20 Minuten. Dann könnte ein Raucher ja nie durchschlafen. Er müsste demnach nachts wach werden, weil er Entzugserscheinungen hat. Tut er nicht. Eventuell wacht er auf, weil er ein Geräusch gehört hat, zur Toilette muss, etc. Eventuell ist er dann sogar so wach und gelangweilt, dass er auf die Idee kommt eine zu rauchen. Aber davon aufwachen? Noch nie gehört.
Passivraucher wollen auch nicht wieder rauchen … Kennen Sie persönlich Passivraucher? Haben Sie evtl. sogar welche in Ihrer Umgebung? Wenn Sie in deren Beisein rauchen, wollen die Passivraucher danach auch rauchen? Am nächsten Morgen? Immer wenn sie Sie sehen? Nein. Dabei hat man in wissenschaftlichen Experimenten herausgefunden, dass der Sidestreamsmoke, also der Rauch, den der Raucher nicht inhaliert, sondern der an seinem Gesicht vorbeizieht genau die gleichen Inhaltsstoffe enthält, wie der inhalierte Rauch. Das bedeutet, dass der Passivraucher die gleichen Stoffe einatmet, die süchtig machen sollen. Er wird nicht süchtig, er will nicht rauchen, er legt auch keinen Wert auf Passivrauchen, im besten Fall macht es ihm nichts aus oder es ist ihm egal.
Wenn wir richtig glücklich sind…wollen wir nicht rauchen. Zum Beispiel wenn wir gerade guten Sex haben. Und wir könnten gleichzeitig rauchen, denn wir können ja auch zu einer Zeit Auto fahren, Kaffee trinken, telefonieren und rauchen. Aber nein, wir wollen während wir guten Sex haben nicht rauchen. Wir denken auch nicht daran. Uns fehlt nichts, wir sind glücklich. Erst danach... dann könnte nämlich wieder jemand von uns etwas wollen. Dann macht es wieder „Sinn“ zu rauchen. Sinn sich abzugrenzen, ein Alibi zu haben, beschäftigt zu wirken.
Ersatzstoffe, wie Nikotinpflaster und Kaugummis alleine helfen nicht….Läge eine körperliche Sucht nach Nikotin vor, würde eine kontrollierte Abstinenz vom Suchtstoff oder eben eine kontrollierte abnehmende Gabe von Nikotinersatzstoffen zu körperlicher Unabhängigkeit führen. Damit wäre das Problem gelöst. Ich kenne bis heute niemanden, der es mit Hilfe von Nikotinkaugummis oder Pflastern geschafft hat aufzuhören, wenn dann vielleicht eher trotz dieser Mittel.
Nikotinrezeptoren im Gehirn...wirklich spezifische Rezeptoren für Nikotin sind noch nicht entdeckt worden. Man kann eine vermehrte Aktivität an Rezeptoren feststellen, die sind jedoch nicht spezifisch für Nikotin.
Es gibt keine Kausalität von Substanzgabe und Ausschüttung von Transmitterstoffen.....
Die erhoffte Wirkung der Zigarette „spüren“ wir bereits direkt nach dem ersten Zug – also nach ca. 3 Sec – tatsächlich sind Aktivitäten im Gehirn (als Erwärmungen messbar) erst ...weiterlesen...

Was Sie brauchen, um mit dem Rauchen aufzuhören:

Eine große Absicht Nichtraucher zu sein und nicht nur nichtrauchender Raucher.
Da Sie nicht körperlich süchtig sind, sondern das nur denken, brauchen Sie in erster Linie ...weiterlesen...

Ablauf Rauchentwöhnung mit Hypnose-Coaching

Mit dieser Methode werden Unterbewusstsein und Verstand „synchronisiert“. Damit gibt es dann keine Eigensabotage mehr und Sie können Ihr Vorhaben Nichtraucher zu sein leicht erreichen.
Denn das Rauchen einfach zu beenden, ohne zu wissen, warum man je geraucht hat führt oft zu Gereiztheit, Konzentrationsmangel, Unruhe und Ersatzverhalten, wie übertriebenes Essen. In Ihrer Einzelsitzung kommen Sie zu der Erkenntnis, was für Verknüpfungen, was für wunderbare Schätze in Ihrem Unterbewusstsein zusammen mit dem Rauchen gespeichert sind. Durch Erkennen, Reflektieren und Miteinbeziehen kommen Sie zu Ihrem Weg raus aus dem Dasein als Raucher, der keiner sein will. Sie sind sicher. All Ihre Zellen sind sich einig und genau deshalb herrscht keinerlei Druck, Zwang und Mangelgefühl. Sie bekomment wirklich Ihre Freiheit zurück. Ihre Freiheit zu wählen, ob Sie rauchen wollen oder nicht. Denn das, was Sie manchmal fast wie fremdgesteuert hat, ...weiterlesen...

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